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  • Writer's picturejacky

leere gedanken

ich fand mich nach langer zeit auf dem sitz einer u-bahn wieder

die uhr schlug schon nach mitternacht

in meinen ohren spielten sich lieder

und die nacht zeigte sich in voller pracht


ich fuhr durch die dunklen gassen und tunnel

jede 3te minute hielten wir an einer station

der wechsel des lichtes wirkte kalt und grell

an jeder wand ein kunstwerk, bald waren es schon millionen


die bahn war voll mit verschiedenen gesichtern

ich versuchte mich zu erinnern, an die guten zeiten, wo mehrere veschiedene gesichter um mich herum waren aber seit jahren war ich auf der suche nach dem wahren


fragte mich wiederum was das wahre war, meine gedanken wurden unterbrochen

ich kam an meiner station an, stieg aus und fühlte mich fremd

hundert fronten waren zu sehen, mein zuhause nicht weit entfernt

die gegend hatte ich kennengelernt, wusste was ich zu meiden hatte


die wochen vergingen und ich gewöhnte mich schnell ans monotone nicht das es mir gut tat, aber es war nun mal mein einziger weg momentan auch wenn es weh tat, war es im moment das beste ein geregeltes leben mit einer weißen weste schreibe meine texte und versuchte meine leeren gedanken auf einem leeren papier festzuhalten, viele sagten ich sollte es nun lassen gab es aber jemals ein ende, bei leeren gedanken?


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