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  • Writer's picturejacky

details in der emotionalen erschöpfung

es ist die emotionale erschöpfung die seit tagen mein einziger begleiter war. die kraft, die nicht vorhanden war um nur eine zigarette zu halten; sei es meinen geliebten zu antworten oder aus meinem warmen, sicheren umfeld mich heraus zu bewegen. viele aussenstehende würden es faulheit nennen, ich nenne es eine gängige phase die wiederkehrend ist. ich war es gewohnt, aber sobald ich meinen gedanken tiefer führte, fiel mir auf, das diese phase einen anderen hintergrund hatte. es lag nicht an der vielen arbeit oder an der tatsache, dass ich in meinem privaten umfeld durchgängig mit arten von stress in zusammenhang gebracht wurde, sondern das gefühl vom alleine sein. das konstante auseinandersetzen mit sich selber; das durchgängige nachdenken machte mich körperlich krank. es war ein teufelskreis in dem ich mich befand, einer von den wo es schwer war wieder rauszukommen. aber auch ich wusste das diese phase wieder vorbei gehen würde. ich fing an mich zu sortieren und meine tage nach stunden zu planen. hatte angefangen von jeder sache die mich am tag glücklich gemacht hatte oder mich etwas anderes fühlen ließ, ein foto gemacht. ich wusste nicht wohin mit mir, war aufeinmal überfordert mit meinem eigenen leben. die meisten bilder die ich machte, waren momentaufnahmen, wie der sonnenaufgang der vorherigen tage oder mein kaffee der anders schmeckte, meine haare die besonders saßen oder ein bild von einem lied; wo die melodie nicht aus meinem kopf verschwand. die meisten bilder waren für mich, manche teilte ich, die bilder von der musik zum beispiel. wenn mich die melodie etwas fühlen ließ, vielleicht tat sie anderen auch was gutes. mein heutiges bild ist von einer blau/violetten kerze, sie gab mir ein warmes, wohliges gefühl. der versuch mich auf die details zu konzentrieren, lenkte mich von dem wesentlichen ab; im positiven. es wurde besser, ich fühlte mich mit dem gedanke alleine zu sein wohler. ich gab mir selber die zeit, aber im endeffekt versuchte in dieser erschöpfung zu überleben und mir selber nicht meinen letzten atem zu rauben.

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